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nach innen gehen… …nach außen sehen

Mit einer Rede der brasilianischen Schauspielerin Kay Sara beenden wir unsere Artikelserie zur Fastenzeit. Kay Sara gehört dem Volk der Tariano an, die im Regenwald im Amazonas leben. Ihre Rede war Ausgangspunkt für unsere Auseinandersetzung mit der Zerstörung unseres Planeten und dieser wollen wir die Bewahrung der Schöpfung entgegenhalten. Aber nun müssen Taten folgen, denn „wir werden untergehen, wenn wir nicht handeln“, und damit meint die Indigene nicht nur ihr Volk. Nehmen wir die Karwoche zum Anlass, unsere Konsumgewohnheiten zu überdenken und nachhaltiger zu leben.

Außerdem wurden auf der Homepage des ORF folgende, in diesem Zusammenhang entstandenen Beiträge veröffentlicht: das Interview von Angelina Gregorcic (4d) mit ihrer brasilianischen Kusine zur aktuellen Situation in ihrem Heimatland, der Bericht von Mario Mertelseder und Emanuel Promberger (auch 4d) über die Lebenslage von sechs indigenen Völkern.

Vieles ist ungeheuer, aber nichts ist ungeheurer als der Mensch – Diversität – Aktuell (orf.at)

Für die Vielfalt der Welt – Diversität – Aktuell (orf.at)

(125) Festwochen 2020 reframed Eröffnungsrede von Kay Sara, notiert von Milo Rau – YouTube

nach innen gehen… …nach außen sehen (Fastenwoche 4)

  • Laurin Reichl, Autor der Reportage über Kinderarbeit beim Abbau von seltenen Erden in Afrika

Das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen […], an die Hungrigen Brot auszuteilen, […] die Versklavten freizulassen […], die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen […] und dich deinen Verwandten nicht zu entziehen. (Jes 58,6-7)

In der vierten Fastenwoche stehen in unserem Zeitungsprojekt die Kinder im Mittelpunkt, die die Rohstoffe für unsere Handys, Computer und Tablets, für unsere Akkus in den E-Autos und für unsere Photovoltaik-Anlagen abbauen. Laurin Reichl (4d) stellt sich in einer erschütternden Reportage die Frage: „Sind wir auch schuld?“

nach innen gehen… …nach außen sehen

David Reschreiter und Clemens Werner berichten in der Onlinezeitung “Let’s go viral” über Aufforstungsprojekte

Das Trojanische Pferd

Wir schreiben das Jahr 2018. Vor dem schwedischen Parlament sitzt Greta Thunberg, eine Klimaaktivistin und Initiatorin von „Fridays for Future“. Sie macht uns auf einen Umstand aufmerksam, der wie ein Trojanisches Pferd Mitten in unserer Welt steht – den Klimawandel. Dieses moderne Trojanische Pferd ist mit Katastrophen gefüllt, die kurz vor dem Ausbrechen sind. Das will uns Greta Thunberg sagen. Greta sagt nichts Neues, alles was sie sagt, wollen uns schon seit Jahrzehnten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen klar machen. Sie wurden und werden jedoch als Kassandra und Laokoon dieser Welt einfach ignoriert und ausgebuht. Dieses große und eigentlich unübersehbare Pferd haben wir, wie in der griechischen Sage, selbst in die Welt gebracht. Jetzt müssen wir es auch selbst aus unserer Welt verbannen. Wir dürfen den Fehler der Trojaner nicht wiederholen. Wir dürfen nicht zulassen, dass wir unseren Planeten zerstören. Jede gute Handlung ist wichtig. Jede und jeder von uns kann einen Beitrag leisten dazu, diese Welt zu retten. Und gemeinsam geht es noch besser!

Maximilian Flachberg (4d)

Unter dem Link Nicht abholzen, sondern aufforsten – Diversität – Aktuell (orf.at) oder mittels QR-Code finden Sie außerdem den Beitrag von David Reschreiter und Clemens Werner (4d), in dem sie über die Wichtigkeit des Waldes für unser Klima informieren und verschiedene Aufforstungs-projekte vorstellen.